6 Gründe, warum im Bereich B2B Email-Marketing wichtiger als Social Media-Marketing ist

Social Media wird unser Leben in den nächsten stark verändern. Man muss sich also mit Social Media auseinandersetzen. Allerdings darf man den Einsatz des Social Media im B2B Bereich noch nicht überschätzen. Nach wie vor ist das E-Mail-Marketing das wichtigste Marketing-Instrument im B2B Bereich.

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Bildnachweis: Gerd Altmann / metalmarious / pixelio.de

Verstehen Sie mich nicht falsch. Social Media ist groß, und Sie sollten es in Ihrem Marketing  verwenden, wenn das Sinn für Ihr Unternehmen macht. Aber man darf es von der Priorität im Marketing-Mix nicht vor das E-Mail-Marketing stellen.

Hier nenne ich Ihnen 6 Gründe weshalb das so ist:

1.       ZAHLEN

–          Es gibt knapp 3 Milliarden E-Mail-Benutzerkonten. Das sind 3 Mal so viele wie Facebook und Twitter zusammen.

–          Und noch deutlicher wird folgender Vergleich. Die täglichen Posts auf Facebook und Twitter machen gerade mal 0,2% der Anzahl der täglichen Mails aus (ohne Spam!).

–          Nun schauen wir uns mal den Vergliche zu den Suchmaschinen an. Auch diese Zahlen werden sehr deutlich. Die täglichen Suchanfragen auf allen Suchmaschinen inklusive Google machen gerade mal 1/100 des Volumens der täglichen Mails aus.

–          Die Bandbreite der gespeicherten E-Mails auf Webservern beträgt 4 Mal so viel wie alle Videos und Fotos im Internet zusammen.

–          Trotz dieser Zahlen sehen einige Internet-Marketer immer noch nicht die Wichtigkeit dieses Mediums.

–          Smarte Vermarkter betrachten Email-Marketing  nicht nur wichtig für Ihre geschäftlichen Bemühungen. Sie sehen es als grundlegend für ihre Marketing-und Vertriebssysteme an.

2.       QUALITÄT

Nun könnte man sagen. OK, die Zahlen haben mich überzeugt. Aber Zahlen alleine sind noch kein Garant für Erfolg. Es gibt Tausende von Mails, die nicht gelesen werden. Entweder, weil der Content nicht so gut ist oder weil der Empfänger keine Zeit hat. Das ist richtig. Aber vergleichen wir es wieder mit dem Social Media. Und auch hier zeigen die Studien deutlich, dass der Content im Bereich B2B der E-Mail deutlich besser ist als der Content von Social Media und daher auch wesentlich öfter gelesen wird als die Posts auf den Social-Media-Kanälen. Auch beim Vergleich Qualität versus Quantität gewinnt das E-Mail-Marketing.

3.       EMAIL ist auch weiterhin das persönlichste Medium

Man könnte nun glauben, dass Facebook persönlicher ist als eine E-Mail. Aber das stimmt nicht. Unternehmer gehen grundsätzlich nicht auf Facebook, um dort ein Geschäft abzuschließen. Es ist eher umgekehrt. Über Facebook bekommt man evtl. eine neue Idee oder macht einen ersten Kontakt. Wenn es dann aber um das Geschäft geht, wechselt man zu 90% wieder zum E-Mail zurück, da man es als persönlicher und seriöser empfindet. Das wird sich in den nächsten Jahren auch nicht ändern. Das E-Mail gibt zudem eine gewisse Unabhängigkeit von der Sozialen Netzwerken. Und auch, wenn Google, Facebook und Co. uns am liebsten gar nicht mehr von Ihren Plattformen runterließen, so ist diese gewisse wirtschaftliche Unabhängigkeit für das Überleben des eigenen Geschäfts von größter Bedeutung.

4.       EMAIL ist das Geschäfts-Medium überhaupt

Immer mehr Unternehmer benutzen soziale Medien zum Aufbau Ihrer Kontakte. Das ist auch gut so. Aber wenn es um den Aufbau von Geschäftsbeziehungen und der Kommunikation mit Partnern und Kunden geht, so ist das E-Mail das Medium.

Im Marketing-Mix ist es unumgänglich, dass man sich auf verschiedene Medien einlässt. Da man aber nur eine gewisse Zeit an Input hat, muss man seine Energie, Zeit und sein Geld dorthin stecken, wo man auch den größten „Return on Investment“ hat. Und das ist mit über 40.- Euro pro eingesetzten Euro das E-Mail-Marketing.

Daher sollte man seinen Fokus auf das E-Mail-Marketing lenken. Zum einen durch den permanenten Aufbau seiner eigenen Liste und zum anderen durch den Einsatz von legal erworbenen E-Mail-Listen Dritter. Dabei sollte an keine Adressen kaufen, sondern sich auf das Verschicken durch offizielle und zertifizierte Mail-Versender verlassen wie etwa http://meetin.mail-trader.com

5.       EMAIL erweckt mehr Aufmerksamkeit als jedes andere Medium

Es ist erweisen, dass Geschäftsleute mehr Zeit in Ihrem E-Mail-Fach sind als auf den sozialen Netzwerken. Oftmals geben die E-Mail-Postfächer sogar den Rhythmus des Tages an. Meist ist das E-Mail das erste, das häufigste und auch das letzte, was sich der Unternehmer anschaut.

Im Gegensatz zu den Posts liegen die E-Mails direkt in der In-Box des Empfängers. Das E-Mail wird immer noch als etwas Persönliches empfunden, da es nur bei mir auf dem Postfach liegt. Bei Posts können diese auch viele andere Menschen sehen und das Empfinden, unbedingt auf jeden „Post“ reagieren zu müssen ist wesentlich niedriger als das Empfinden, auf jede E-Mail reagieren zu müssen, und sei es nur die Aktion diese zu löschen. Selbst in einem schlecht verwalteten Posteingang ist Ihre Botschaft da und wartet auf eine Reaktion. Diese Botschaft verschwindet nicht von alleine. Wenn Sie aber nach Tagen mal wieder auf Facebook gehen, dann fühlen Sie sich nicht verpflichtet, unbedingt jeden Post zu beantworten oder zu löschen.

Wichtig ist natürlich der Content. Wie heißt es so schön: „Content ist King“. Der Inhalt ist der König. Aber wenn Sie es dann schaffen, Ihrer Zielgruppe immer wieder eine guten Inhalt zu liefern und dazu immer wieder einen Kundennutzen geben, dann werden Ihre Mails gelesen und man hat Sie im Gedächtnis. Die Empfänger werden sich auf Ihre Nachrichten freuen. In Deutschland hat jeder Leser von E-Mails im Schnitt 6 bis 7 Newsletter abonniert, die auch regelmäßig gelesen werden. In den USA sind es immerhin 16 Newsletter im Schnitt.

6.       EMAIL ist ein transaktionales MEDIUM

Kunden sind bei E-Mail kaufbereit. Eine Studie belegt, dass Kunden kurzentschlossen etwas kaufen, wenn ein passendes Angebot per Mail kommt. Somit ist die E-Mail ein transaktionales Medium, welches direkt zum Verkauf einlädt. Voraussetzung ist meist das Vertrauen in Kombination mit der Erfüllung eines Kundennutzens. Der Kunde kauft keine Produkte. Der Kunde kauft etwas, was sein Bedürfnis befriedigt. Und wenn Sie dem Kunden etwas schicken, was sein Bedürfnis erfüllt, dann wird er es auch kaufen.

Kunden sind es inzwischen gewohnt, die E-Mail als Grundlage für eine Kaufentscheidung zu nutzen. Die Hemmschwelle ist in den letzten Jahren immer stärker zurückgegangen, da die seriösen Anbieter gezeigt haben, dass eine Kaufaufforderung per E-Mail problemlos zum zufriedenen Erwerb führen kann.

Dieses Phänomen haben Sie auf den sozialen Netzwerken nicht. Hier können Sie Kontakte machen. Aber die sozialen Netzwerke werden nicht als transaktionales Medium gesehen.

Immer mehr Interessenten warten auf interessante Angebote per E-Mail, da diese meist brandaktuell sind und auch meist noch einen Vorteil geben. Daher ist die Resonanz des Empfängers auf Angebote per E-Mail gepolt. Viele Kunden erwarten immer wieder neue Angebote.

Somit ist das E-Mail-Marketing nach wie vor das wichtigste Instrument im Marketing-Mix. Fokusieren Sie also Ihre Anstrengungen in diese Richtung und perfektionieren Sie Ihre E-Mail-Liste und automatisieren Sie Prozesse sofern es möglich ist.

Ich bin mir sicher, dass mir viele Personen zustimmen werden und würde mich hier über Kommentare wirklich freuen. Hierzu einige Anregungen: Wie machen Sie es? Kümmern Sie sich zuerst um eine saubere E-Mail-Kampagne und gehen dann auf Facebook oder sind Sie evtl. zu lange auf Facebook? Hast auch Du geglaubt, dass E-Mail-Marketing tot ist?

Gastartikel aus

http://www.power-email-marketing.de

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